Samstag, 22. Januar 2011

DFB: Matthias Sammer erteilt dem HSV eine Absage und bleibt beim DFB

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Beim Hamburger SV freuten man sich schon auf Matthias Sammer, der neuer HSV-Sportdirektor werden sollte. Doch am Freitag erteilte Sammer dem HSV überraschend eine Absage und bleibt dem DFB erhalten. Für den HSV ist die plötzliche Absage eine Blamage, weil man zu früh an die Öffentlichkeit ging.

Nun beginn die Sportchef-Suche beim Hamburger SV von vorne. Wunschkandidat Matthias Sammer wird nicht vom DFB an die Elbe wechseln, das ließ Sammer am Freitag verlauten. Dabei war für viele eigentlich so gut wie klar, dass der Ex-Profi nach Hamburg kommen wird. Sein HSV-Vertrag und die Bedingungen waren bereits ausgehandelt.

Die plötzliche Absage ist ein Desaster für den Hamburger SV, der aufgrund dieser Tatsache mal wieder ganz alt aussieht. Momentan sieht es sogar fast danach aus als ob Sammer auf diese Weise dem DFB eine Lektion erteilen wollte, zuletzt waren sich Sammer und Bundestrainer Löw bei einigen Entscheidungen etwas uneinig, was dazu führte das Sammer nicht immer seinen Willen bekam.

Für den neuen HSV-Aufsichtsrat ist Sammers Absage nichts anderes als eine Blamage. Noch am Dienstag hatten man öffentlich verkünden lassen, dass man sich intern für Sammer entschieden hätten. Der AR gab den Weg frei. „Ich glaube, dass wir die Sache innerhalb der nächsten Tage dingfest machen“, teilte AR-Boss Ernst-Otto Rieckhoff am Dienstag mit.

Doch auch der neue Chef des HSV-Aufsichtsrates war überrascht von der Absage und teilte in einer Pressekonferenz mit: „Wir sind enttäuscht und überrascht von Matthias Sammers Absage. Wir hatten über Wochen sehr gute und konstruktive Gespräche und waren uns in den inhaltlichen Fragen einig. Es lag ein ausverhandelter Vertrag vor. Sein Rückzug ist für uns nicht nachvollziehbar“, sagte Rieckhoff enttäuscht. (fr)

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