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Sonntag, 26. Januar 2014

Fußball Bundesliga: Hamburger SV – FC Schalke 04 Live Ticker

Imtech Arena. © F. Rasch
In der Fußball-Bundesliga bestreitet der Hamburger SV am Sonntag um 17.30 Uhr ein Heimspiel gegen Schalke 04. Eine Live-Übertragung im TV gibt es nur über den Pay-TV-Sender Sky. Als Alternative bieten wir an dieser Stelle einen Live-Ticker zum Spiel zwischen dem HSV und S04 an damit kein Fan etwas verpasst.

Vier Wochen Winterpause sind vorbei. Nun liegt der Fokus auf der Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Der Hamburger SV empfängt am 18. Spieltag Schalke 04 in der heimischen Imtech Arena. Beide Teams blieben in der ersten Halbserie hinter den Erwartungen zurück. In der Rückrunde muss es besser laufen – vor allem für den HSV.

Die Norddeutschen stehen in der Tabelle der Fußball-Bundesliga kurz vor den Abstiegsrängen. Der HSV befindet sich im Abstiegskampf und muss diesen annehmen. Nun wartet in der Liga auf den Hamburger SV eine richtungweisende Halbserie. Umso wichtiger wäre für den HSV ein erfolgreicher Auftakt in die Rückrunde.

Das Spitzenspiel zwischen dem HSV und Schalke 04 wird nicht im Free-TV übertragen. Als kostenlose Alternative bieten wir an dieser Stelle einen Live-Ticker an. Beginn unserer Berichterstattung ist etwa fünf Minuten vor dem Beginn der Partie in Hamburg. Nach dem Spiel gehen wir auf einige Kommentare ein. (fr)

Fußball Bundesliga: Hamburger SV – FC Schalke 04 Live Ticker

Samstag, 31. März 2012

Bundesliga Abstiegskampf: Der HSV gastiert in Kaiserslautern

Durchsetzungsvermögen © F. Rasch
Die Bundesligasaison 2011/2012 geht dem Ende entgegen. 27 Spieltage sind absolviert. Spannung ist im Endspurt garantiert. An der Spitze kämpfen Dortmund und Bayern um die Meisterschaft und am Tabellenende geht es um den Klassenerhalt, so auch für den HSV der in Kaiserslautern gastiert.

In der Fußball-Bundesliga stehen mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Kaiserslautern zwei Traditionsvereine am Abgrund. Lautern ist mit 20 Punkten Tabellenletzter. Der HSV hat 27 Zähler auf dem Konto und steht auf Relegationsrang 16. Für die „Roten Teufel“ könnte das Spiel zu Vorentscheidung werden.

Für Kaiserslautern ist das Duell mit dem Hamburger SV die letzte Chance den fast sicheren Abstieg abzuwenden. Lautern kämpft ums überleben. Doch auch für den HSV kann die Partie wegweisend werden. Mit einem Sieg könnte man sich vorerst Luft verschaffen. Bei einer Niederlage des HSV würde die Luft dünner werden.

Beim Hamburger SV gingen einige Spieler in der Winterpause davon aus, dass man mit dem Abstiegskampf in dieser Spielzeit nichts mehr zu tun haben wird. Doch diese Annahme bestätigte sich nicht. Aus den letzten sechs Partien holte der HSV nur einen Punkt und befindet sich seitdem im freien Fall. Nun helfen nur noch Punkte.

Das Gastspiel in Wolfsburg verlor der Hamburger SV mit 1:2. Trotz der Pleite hat Trainer Thorsten Fink Hoffnung für die Partie in Lautern. „Das Spiel stimmt mich optimistisch“, sagte der HSV-Coach nach dem Auftritt bei den „Wölfen“. Das Team scheint erkannt zu haben, dass jetzt einiges auf dem Spiel steht für den HSV. (fr)

Mittwoch, 15. Februar 2012

Bundesliga Nord-Derby: HSV gegen Werder Bremen

Hier geht es Samstag rund! © F. Rasch
Das Duell der beiden Fußball-Bundesligisten HSV und Werder Bremen ist für die Anhänger beider Klubs etwas ganz besonderes. Das Nord-Derby gehört traditionell zu den Highlights einer Spielzeit. Das Hinspiel in Bremen verloren die Hamburger mit 0:2. Wie endet das Rückspiel am Samstag?

Am Samstag um 15.30 Uhr kommt es im Volkspark zum Aufeinandertreffen zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen. Für beide Vereine kommt dieses Nord-Derby zu einem guten Zeitpunkt. Der HSV hat die Chance durch einen Sieg gegen Werder den Abstand auf die europäischen Startplätze zu verkürzen.

Bremen hat keins der letzten fünf Ligaspiele gewinnen können (Eine Niederlage, vier Unentschieden). Ein möglicher Auswärtssieg in Hamburg würde diese Negativ-Serie beenden und die eigenen Fans versöhnen. Der HSV wird alles tun um das zu verhindern und in der Tabelle nach oben klettern zu können.

Der Hamburger SV hat seit der Auftaktpleite beim Rückrundenstart gegen Dortmund kein Spiel mehr verloren (Zwei Siege und ein Remis gegen München). Damit es mit einem Sieg gegen Bremen klappt, werden die HSV-Fans im Stadion wie ein 12. Mann hinter dem Team stehen. Die Stimmung im Volkspark wird großartig am Samstag. (fr)

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Samstag, 11. Februar 2012

HSV: Dennis Diekmeier wäre einer für die Nationalmannschaft

Diekmeier © F. Rasch
Beim Hamburger SV hat sich Dennis Diekmeier einen Stammplatz in der ersten Mannschaft erspielt. Auf der rechten Abwehrseite des HSV ist der Norddeutsche mittlerweile unverzichbar. In der Bundesliga zeigte er zuletzt gute Leistungen, war teilweise sogar bester Spieler. Daher stellt sich die Frage: Wäre Diekmeier nicht eine Alternative für die Nationalmannschaft?

Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft gehört bei der anstehenden EM 2012 zu den Topfavoriten auf einen möglichen EM-Erfolg. Die DFB-Elf hat kaum Schwächen, was es für einen Gegner sehr schwer macht das Team zu schlagen. Der Einzige und Größte Schwachpunkt besteht auf der rechten Abwehrseite, dort fehlen Bundestrainer Joachim Löw die Alternativen.

Experten haben erkannt, dass der Bundestrainer sich vor der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine nach zusätzlichen Optionen für die rechte Abwehrseite umsehen muss. Aus diesem Grund sollte der DFB im Verlauf der Rückrunde ein Auge auf Dennis Diekmeier vom HSV werfen. Zuletzt waren seine Leistungen stabil. Am vorletzten Wochenende war er sogar einer der Topspieler des Spieltages.

Die Spieler-Statistik auf bundesliga.de bestätigt, dass Dennis Diekmeier gute Werte vorweisen kann: In der laufenden Spielzeit kam der Abwehrspieler auf 15 Einsätze. Ein Saisontor hat er noch nicht auf dem Konto, dafür zwei Assists (beide gegen Hertha BSC). Insgesamt sind in dieser Spielzeit 81,4% seiner Pässe beim Mitspieler angekommen. Zudem hat Diekmeier 50,4% seiner Zweikämpfe gewinnen können.

Montag, 31. Oktober 2011

HSV-Nordtribüne: Die Stimmung hat sich verbessert

Verbesserte Stimmung! © F. Rasch
Vor wenigen Wochen berichten wir auf diesem Blog, dass die Nordkurve im HSV-Stadion wieder lauter werden muss. In der Vergangenheit war deutlich zu vernehmen, dass sich ein Großteil der Anhänger nicht an den Gesängen beteiligt. Nun hat sich die Stimmung in den letzten Heimspielen aber wieder hörbar verbessert.

Am 4. Oktober 2011 berichtete „fraschsport“ das die Nordseite des HSV-Stadions zu leise geworden ist und das sich das ganz dringend ändern muss. Entweder wurde der Aufruf erhört, oder es liegt an der Entlassung Michael Oennings. Es ist deutlich zu hören, dass die Stimmung in der Nordkurve zuletzt deutlich besser war.

Noch im vergangenen Monat war es so, dass sich außerhalb der Hamburger Ultra-Gruppierungen nur wenige HSV-Fans am Gesang beteiligen. In den letzten zwei Heimspielen der Hamburger war die Stimmung deutlich besser. Nun beteiligen sich etwas mehr Anhänger an den Gesängen als noch im September.

Das die Stimmung besser wurde haben auch einige der HSV-Spieler vernommen. So bedankte sich beispielsweise Marcell Jansen über seinen Facebook-Account für die tolle Unterstützung der Anhänger. Das Lob ist für einen Fan eine schöne Sache, sollte aber nicht dazu führen sich jetzt wieder zurück zu lehnen.

Die zuletzt verbesserte Stimmung auf der Nordseite der Imtech-Arena ist ein toller Erfolg den es weiter zu verbessern gilt. Denn es ist noch lange nicht so laut im HSV-Stadion, wie noch vor einigen Jahren. Wenn aber alle Fans weiter schön mitmachen, dann geht es auch sportlich für den HSV bald wieder nach oben. (fr)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

HSV: Training unter Thorsten Fink

Fachgespräche mit Arnesen und Fink
Trainer Thorsten Fink ist beim Bundesligisten Hamburger SV angekommen und bringt sichtlich neuen Schwung in die Truppe. Das Tempo im Trainingsspiel ist höher unter dem neuen Coach und einige der zuvor aussortierten Spieler sind wieder mit deutlich mehr Spaß bei der Sache als noch vor wenigen Wochen.

Seit Beginn dieser Woche trainiert Thorsten Fink die Bundesliga-Mannschaft des Hamburger SV und ist somit der offizielle Nachfolger von Michael Oenning, der zuletzt erfolgreich von U23-Trainer Rodolfo Cardoso und Sportchef Frank Arnesen vertreten wurde. Bereits jetzt sind im Training erste Veränderungen zu erkennen. Aussortierte Spieler erhalten unter Thorsten Fink jetzt eine neue Chance - jeder beginnt bei Null. 

Man merkt den Spielern des HSV deutlich an, dass sie erfreut darüber sind das mit Thorsten Fink der neuen Chefcoach da ist. Zudem sind auch einige Veränderungen im Training zu erkennen: So ist das Tempo im Trainingsspiel sichtlich höher als noch vor wenigen Wochen. Außerdem lässt Fink neue Dinge einzustudieren um den Spielern seine Vorstellungen möglichst schnell näher bringen zu können.

So ist bei den Trainingsspielen des HSV zu sehen, dass auf der Torauslinie zwei angreifende Spieler positioniert werden. Unabhängig davon das sich die beiden Akteure dann im Abseits befinden, soll damit sicherlich geschult werden, dass man öfter in den Rücken der Abwehr spielt. Aber was Fink damit wirklich bezweckt, dass wird sich ja möglicherweise schon am kommenden Samstag gegen Wolfsburg zeigen. (fr)

Zwei Spieler stehen immer auf der Torauslinie. © F. Rasch
Auslaufen nach der Trainingseinheit. © F. Rasch
Gute Stimmung und freiwillige Überstunden der HSV-Stürmer (Petric und Son). © F. Rasch

Donnerstag, 13. Oktober 2011

HSV: Thorsten Fink beginnt am Montag seine Arbeit als HSV-Trainer

Finks neue Heimat. © F. Rasch
Nun ist es fix, Thorsten Fink kommt nach Hamburg und übernimmt den Job als HSV-Trainer. Der Hamburger SV konnte sich mit dem Schweizer Erstligisten FC Basel auf eine angemessene Ablöse einigen, wodurch Fink ab Montag dem HSV als neuer Coach zur Verfügung steht.

HSV-Sportchef Frank Arnesen war fast täglich in Europa unterwegs um den idealen Trainer für den Hamburger SV zu finden. Wochenlang wurden Kandidaten beobachtet, Gespräche geführt und es wurde mit Trainern verhandelt. In der Schweiz hat Frank Arnesen nun einen geeigneten Kandidaten für den HSV gefunden.

Der Hamburger SV hat mit Thorsten Fink vom FC Basel seinen neuen Trainer gefunden. Beide Vereine konnten sich auf eine angemessene Ablöse einigen, wodurch Fink bereits Montag nach Hamburg kommt und seine Arbeit aufnehmen kann. Der HSV gibt Donnerstagmittag um 13.30 Uhr eine Pressekonferenz.

Fink bestätigte gegenüber „Sport1“: „Ja, der Wechsel zum HSV ist perfekt.“ Fink scheint sich schon sehr auf seine neue Aufgabe in der Fußball-Bundesliga zu freuen und sagte: „Schon als kleines Kind, als der HSV noch in Europa glänzte und die größten Erfolge feierte, habe ich die ´Rothosen´ immer bewundert.“ (fr)

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Dienstag, 4. Oktober 2011

HSV: Die Nordkurve im Volkspark muss wieder lauter werden

Es muss lauter werden © F. Rasch
An den vergangenen Spieltagen habe ich die HSV-Heimspiele gegen den FC Schalke 04 und Gladbach besucht und muss nun leider einige HSV-Fans kritisieren. Leider muss ich in aller Regelmäßigkeit feststellen, dass es deutlich lauter sein könnte in der Nordkurve des Stadions. Viele Anhänger beteiligen sich nicht mal den Fangesängen.

Die Ultra-Gruppierungen des Hamburger SV haben sich für das Heimspiel gegen Schalke 04 wieder einiges einfallen lassen um für gute Stimmung zu sorgen. Vor dem Spiel sorgte in der Nordkurve eine schöne Choreographie für ein optisches Highlight. Somit waren die Voraussetzungen ideal um auch verbal für gute Stimmung zu sorgen. Die bekannten Ultra-Gruppen machten wie gewohnt gute Stimmung.

Doch leider ist es häufig außerhalb dieser Gruppen nicht ganz so laut wie man es sich für eine Nordkurve wünschen würde. So stand ich bei den vergangenen Heimspielen im Block 23A. Ich sang, wie es sich gehört, alle Lieder mit die angestimmt wurden. Nur leider gehörte ich mit meinem Gesang zu einer Minderheit in unserem Block. Einige Leute um mich herum haben in besten Fall mal geklatscht.

Man kann sagen, dass sich von 50 Anhängern nur 10 bis 20 am Gesang beteiligten. Eine sehr traurige Bilanz für eine Fankurve wie ich finde. Zudem bin ich der Meinung das es selbstverständlich ist, dass man sich an der guten Stimmung beteiligt wenn man eine Stehplatzkarte für die Nordkurve hat. Zuletzt war das nur selten der Fall, daher waren die mitgereisten Schalker-Anhänger zum Spielende sogar lauter als die Fans des HSV – eine erschreckende Tatsache. (fr)

Dienstag, 20. September 2011

Michael Oenning: Raus mit Applaus beim HSV

Oennings Abgang
Die oben ausgewählte Überschrift zu diesem Artikel klingt anders als sie gemeint ist und ist darauf bezogen, dass die jüngsten Spiele dafür sorgten, dass Michael Oenning unter den HSV-Anhängern zuletzt nur noch wenige Fürsprecher hatte. Die Stimmen gegen den Trainer wurden immer lauter. Im letzten Heimspiel gab es sogar Pfiffe gegen den Coach. Nun sah auch der Verein keinen anderen Ausweg und entlässt Oenning. Rodolfo Cardoso übernimmt als Interimstrainer bis ein Nachfolger gefunden ist.

Schon zu Saisonbeginn waren einige Fans skeptisch was Trainer Michael Oenning angeht. Es gab Zweifel aus den Reihen der Anhänger ob Oenning wirklich der richtige Trainer für den geplanten Umbruch ist. Das Michael Oenning ein sehr gutes Fußball-Wissen hat, dass ist bekannt. Nur gelang es ihn nicht, dieses Wissen auf den Platz zu bringen. Oenning war monatelang auf der Suche nach dem richtigen System.

Je mehr die Saison voranschritt, desto lauter wurden die Zweifel an Oenning. Nicht nur aus den Reihen der Fans, auch Experten äußerten sich wenig positiv über einige Entscheidungen des Trainers. In allen sechs Saisonspielen wählte Oenning ein anderes System, was es den Spielern schwer machte, zu verstehen was der Trainer möchte. Die Bild-Zeitung stellte am Montag fest: „Der Trainer ist planlos.“

Michael Oenning versuchte jede Woche etwas anderes aus, aber es kam wenig dabei heraus. Selbst die taktische Ausrichtung wurde ständig verändert. Wenig nachvollziehbar war auch, dass Oenning im Heimspiel gegen Gladbach neun Defensivspieler aufbot, anstatt im eigenen Stadion auf Angriff zu spielen. Aus diesem Grund reichte es gegen Gladbach nur zu einer echten Torchance.

Spätestens das Gladbach-Spiel hat vielen Anhängern und Verantwortlichen des HSV die Augen geöffnet. Die Partie machte wenig Hoffnung auf eine baldige Veränderung. Das sah anscheinend auch Sportchef Frank Arnesen so und zog die Reißleine: Der HSV trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Michael Oenning. Rodolfo Cardoso übernimmt als Interimstrainer bis ein Nachfolger gefunden ist. (fr)

Mittwoch, 7. September 2011

Bundesliga: Hass-Parolen vor dem Nordderby in Bremen

Der Bremer Osterdeich © fihu / flickr.com
Das es im Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen hitzig wird, dass ist nichts neues. Auch gegenseitige Sticheleien vor dem Nordderby sind nicht ungewöhnlich. Doch diesmal schrecken einige Provokateure nicht mal davor zurück Rasenflächen zu zerstören, um dem Hass Ausdruck zu verleihen.

Einige Bremer-Randalierer haben in der Nacht von Sonntag auf Montag Hass-Parolen in die Grünfläche auf dem Bremer Osterdeich geätzt. Dort waren Beleidigungen zu lesen wie: „Tod und Hass dem HSV“ und „Fuck HSV". Vermutlich wollen einige Idioten durch diese Aktion die Stimmung vor dem Nordderby zusätzlich anheizen.

Die Beschimpfungen auf dem Osterdeich wurden höchst wahrscheinlich mit einem Unkrautvernichtungsmittel in den Rasen geätzt. „Das ist eine dumme Aktion auf Kosten der Allgemeinheit“, hieß es aus Bremen gegenüber den Medien. Die Buchstaben der Hass-Parolen sind teilweise bis zu acht Meter groß.

Die Stadtwerke in Bremen haben die Hass-Parolen auf der Osterdeich am Dienstag entfernt, zumindest soweit das möglich war. Um die Buchstaben unkenntlich zu machen, musste die Grünfläche ganz kurz geschoren werden, wodurch Teile des Rasens völlig zerstört wurden. Die Aktion der Randalierer kostete die Stadt nur unnötig Geld und sorgt für hässliche Grünflächen – das war wohl ein Eigentor. (fr)

Donnerstag, 1. September 2011

HSV: Magath führte Arnesen an der Nase rum

Wartet auf einen Spielmacher © AG_HAM
Beim Hamburger SV hat man zuletzt nochmal intensiv nach Verstärkung gesucht. Der HSV hatte Interesse am Wolfsburger Spieler Ja-Cheol Koo, den man gerne verpflichtet hätte. Mündlich waren sich beide Vereine einig, doch plötzlich erteilte Felix Magath dem HSV eine Absage.

Hamburgs Sportchef Frank Arnesen hatte in den letzten Wochen der Transferperiode sehr viel zu tun. Der Däne suchte für einigen Positionen Verstärkung. Einer der Spieler die Arnesen auf dem Zettel hatte, war der Koreaner Ja-Cheol Koo (22) vom VfL Wolfsburg, den man gerne für die Spielmacher-Position verpflichtet hätte.

HSV-Sportdirektor Frank Arnesen und Felix Magath waren sich mündlich darüber einig, dass dieser Transfer über die Bühne gehen wird. „Am Donnerstag sagte Magath, dass wir den Spieler haben können, weil Wolfsburg zu viele Mittelfeldspieler hat. Am Sonnabend waren wir mit Koo einig. Am Sonntag, als der Spieler nach Hamburg kommen sollte, sagte Magath nein“, berichtet Arnesen in der Bild-Zeitung.

Frank Arnesen ist über die Aktion der HSV-Legende Felix Magath sehr erbost, sicherlich auch da man die Planungen für diese Position abgeschlossen hatte. Der HSV hat mit Ivo Ilicevic und Slobodan Rajkovic zwei Spieler bekommen, doch der gewünschte Spielmacher fehlt nun weiterhin. Somit hat Magath dem HSV einen Strich in die Planung gemacht. (fr)

Dienstag, 23. August 2011

HSV: Wie viel Zeit hat Oenning?

Michael Oenning. © F. Rasch
Der Hamburger SV hat den schlechtesten Liga-Start seit 1972 hingelegt. Ein guter Saisonauftakt war auch nicht wirklich zu erwarten, denn der HSV befindet sich im Umbruch. Aber wie viele Partien darf Trainer Michael Oenning mit seiner Truppe noch verlieren, bevor er um seinen Job zittern muss?

Der HSV ist der letzte verbliebene Bundesliga-Verein der von Anfang an in der obersten Spielklasse mit dabei war. Aber wird das auch nach der Saison noch der Fall sein? Selbst viele langjährige HSV-Fans zweifeln am Klassenerhalt des Liga-Dinos, der zwei der ersten drei Saisonspiele verloren hat.

Der Hamburger SV steht auf dem 17. Tabellenplatz, einen Rang vor dem 1. FC Köln, gegen den der HSV am 4. Spieltag antreten muss. Das Heimspiel gegen den „Effzeh“ muss gewonnen werden, ansonsten muss man nach vier Spielen definitiv davon reden, dass sich die „Rothosen“ im Abstiegskampf befinden.

Die Verantwortlichen des HSV sprechen immer wieder davon, dass man Zeit braucht für den geplanten Umbruch. Aber hat der HSV am Ende die Zeit, die er benötigt? Immerhin hat eine Saison nur 34 Spieltage, da können die fehlenden Siege schnell dazu führen, dass man absteigt. Dem HSV rennt die Zeit davon.

Die Kommentare der Verantwortlichen nach den letzten Spielen des HSV klangen nach Durchhalteparolen. Das es Zeit braucht, bis das Team aus einem Guss spielt, dass ist völlig klar. Aber wie viel Zeit will man Trainer Michael Oenning und der neuen HSV-Truppe geben bis man die Reißleine zieht.

An der fachlichen Kompetenz Michael Oennings gibt es keinen Zweifel. Trotzdem muss man sich fragen warum in der Liga einige Dinge nicht funktionieren, die in der Vorbereitung reibungslos klappten? Liegt es an den wechselnden Systemen des Trainers? Zuletzt spielte der HSV fast immer in einer anderen Formation.

Der HSV wollte sich Borussia Dortmund zum Vorbild nehmen. Wenn man den Altersschnitt sieht, dann ist man auf einem guten Weg. Allerdings hat BVB-Coach Jürgen Klopp fast immer das selbe System spielen lassen, wodurch bestimmte Automatismen viel besser funktionieren. Daher ist es nun auch wichtig das Oenning sich festlegt.

Vor allem für jüngere, unerfahrene Spieler, die beim HSV nun zahlreich vorhanden sind, ist es sehr schwierig, wenn man seine Spielweise ständig verändern muss und wöchentlich andere Aufgaben vom Trainer zugewiesen bekommt. Fraschsport ist der Meinung: Oenning muss schnell sein System finden und spätestens nach dem 5. Spieltag sollten beim HSV die ersten Siege einstellen, ansonsten sollte man sich zusammen setzen. (fr)

Donnerstag, 18. August 2011

Bundesliga: Wie geht das Gastspiel des HSV in München aus?

Voller Einsatz! © F. Rasch
In der Fußball-Bundesliga steht am kommenden Wochenende bereits der 3. Spieltag auf dem Programm. Neben acht anderen Partien sind die Augen vieler Fußballfans vor allem auf den Nord-Süd-Gipfel zwischen Bayern München und dem Hamburger SV gerichtet. Aber wird die Partie wirklich ebenso ein Highlight wie in den vergangenen Jahren? Der Saisonauftakt beider Teams lässt nicht darauf schließen.

Das letzte HSV-Spiel macht eigentlich wenig Hoffnung auf ein Erfolg gegen Bayern München. Aber vielleicht sind es auch ganz besonders die Duelle gegen Mannschaften wie den FC Bayern, die bei Spielern dafür sorgen können, dass man in einer Partie über sich hinaus wächst. Somit ist das Spiel gegen Bayern auch eine Chance für den HSV.

HSV-Kapitän Heiko Westermann geht nicht davon aus, dass man sich so abschießen lässt wie beim letzten Gastspiel in München (0:6 am 12. März). Westermann sagt gegenüber der Bild-Zeitung: „Über das Spiel in München brauchen wir nicht mehr reden. So werden wir uns nicht noch mal präsentieren. Ich schließe aus, dass wir noch mal abgeschossen werden.“

Und trotz der mangelnden Leistung im Heimspiel gegen Hertha BSC, stehen die Chancen in München zu punkten alles andere als schlecht für den HSV. Denn auch der FC Bayern hat Anlaufschwierigkeiten und überzeugte bisher noch nicht. Somit ist das die Möglichkeit für den HSV das für sich nutzen zu können. Der HSV ist in München nicht chancenlos. (fr)

Mittwoch, 15. Juni 2011

HSV: Jeffrey Bruma wechselt für zwei Jahre an die Elbe

© F. Rasch
Wochenlang hoffte man in Hamburg auf eine Verpflichtung des Niederländers Jeffrey Bruma vom FC Chelsea. Jetzt wurde eine Einigung erzielt: Bruma wird für die nächsten zwei Jahre an den HSV ausgeliehen und ist bereits das vierte Talent des FC Chelsea, dass in der Sommerpause an die Elbe wechselt.

Mit Michael Mancienne, Jacopo Sala, Gökhan Töre und Jeffrey Bruma hat der HSV bereits vier Neuzugänge für den Sommer sicher. Alle vier kommen vom FC Chelsea. Aber nur zwei dieser Akteure werden in der ersten Mannschaft eingeplant. Töre und Sala sollen sich über die zweite Mannschaft empfehlen.

Nachdem nun klar ist, dass der 19-Jährige Jeffrey Bruma für zwei Jahre an den HSV ausgeliehen wird, kann sich der neue Sportchef Frank Arnesen nun erst einmal damit beschäftigen, welche Akteure den Verein im Sommer verlassen werden. Und auch da scheint der HSV voran zu kommen.

Der HSV hat den Vertrag von Stürmer Macaulay Chrisantus, der zuletzt an den KSC ausgeliehen war, bis 2013 verlängert. Chrisantus wird allerdings ein weiteres Jahr verliehen, er soll beim FSV Frankfurt Spielpraxis sammeln. Zudem wurde der Vertrag des zuletzt verliehenen Kai-Fabian Schulz aufgelöst. Schulz geht zum FC Carl Zeiss Jena. (fr)

Dienstag, 7. Juni 2011

HSV Neuzugänge 2011: Wer sind die neuen überhaupt?

Die neue Heimat der Neuen. © F. Rasch
Der Hamburger SV konnte bereits drei neue Spieler für die Saison 2011/2012 verpflichten: Michael Ian Mancienne, Jacopo Sala und Gökhan Töre. Alle drei gelten als besonders talentiert, sind aber in Deutschland relativ unbekannt, da sie zuletzt nur in England spielten.An dieser Stelle nun eine kleine Vorstellung der Profis.

Mit Michael Mancienne (23, England), Jacopo Sala (19, Italien) und Gökhan Töre, einem 19-jährigen Deutsch-Türken hat der Hamburger SV bereits drei Spieler unter Vertrag genommen. Alle drei kommen aus dem Nachwuchs des FC Chelsea. Der 23-jährige Mancienne war zuletzt zwei Jahre an Wolverhampton ausgeliehen.

Aber was weiß man bisher eigentlich über die drei neuen HSV-Profis? Bisher nicht viel. Daher habe ich mal im Internet recherchiert (Wikipedia, Internetseiten von Spielern und Fußballvereinen). Dabei habe ich Dinge erfahren, die bisher vielleicht nicht jedem bewusst waren. „Fraschsport“ klärt auf...

Michael Ian Mancienne wurde am 8. Januar 1988 in Isleworth (England) geboren. In der Defensive ist Mancienne vielseitig einsetzbar (Rechts und im Zentrum). Seine Stärken liegen in der Spieleröffnung, in seiner Schnelligkeit und seinem Kopfballspiel. Auffällig ist die gute Sprungkraft, wenn der 184cm große Spieler zum Kopfball ansetzt.

Wer ist Michael Mancienne?

Profi-Laufbahn: Von 2006 bis 2011 stand Mancienne beim FC Chelsea unter Vertrag, war in dieser Zeit aber überwiegend verliehen: 2006 – 2008 Queens Park Rangers (*), 2008 & 2009 – 2011 Wolverhampton. Seit 2006 bestritt der Brite 4 Ligaspiele für Chelsea, 58 für QPR (*) und 56 für Wolverhampton.

In der englischen A-Nationalmannschaft hatte Michael Mancienne noch keinen Einsatz. Sollte er sich beim HSV schnell zurechtfinden, so dürfte der Schritt in die A-Auswahl nur eine Frage der Zeit sein. Außerdem durchlief Mancienne alle Nachwuchsteams. Dabei bestritt er von der U-16 bis zur aktuellen U-21 52 Spiele und erzielte zwei Tore. 

Wer ist Jacopo Sala?

Neben Michael Mancienne freut man sich beim HSV über den ersten italienischen Spieler der HSV-Geschichte: Jacopo Sala (19). Allerdings ließen sich im Internet nicht besonders viele Informationen zum italienischen U-19-Nationalspieler finden. Dennoch einige wichtige Fakten, konnte ich trotzdem recherchieren.

Jacopo Sala durchlief alle italienischen Jugend-Nationalmannschaften und hatte gute Aussichten den Schritt in die A-Auswahl zu schaffen. Beim FC Chelsea spielte Sala in der zweiten Mannschaft. Seine Stärken liegen im offensiven Mittelfeld. Neben einem guten Passspiel zeichnet ihn Torgefahr und eine gute Schusstechnik aus.

Jacopo Sala stammt ursprünglich aus der Jugend von Atalanta Bergamo (Italien), als 15-Jähriger wechselte er zum FC Chelsea und spielte fortan für den Nachwuchs der Londoner. In der zweiten Mannschaft gehörte Sala stets zu den Leistungsträgern. Zudem hatten Sala in England bereits mehrere Vereine auf den Zettel, doch nun schlug der HSV mit Hilfe des neuen Sportdirektors zu.

Wer ist Gökhan Töre?

Der dritte neue Spieler beim HSV ist der Deutsch-Türke Gökhan Töre, der am 20. Januar 1992 in Köln geboren wurde und genau wie die anderen Neuen vom FC Chelsea kommt. 2009 wechselte der heute 19-Jährige aus der Jugend von Bayer 04 Leverkusen zum Londoner Verein FC Chelsea.

Das Töre den Schritt nach England machte, hatte auch damit zu tun, dass er aus privaten Gründen seine Heimat am Rhein verließ. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung wuchs der Fußballer in sehr schwierigen Verhältnissen auf, die immer wieder dafür sorgten, dass der talentierte Offensivspieler Probleme hatte.

Für die Reserve des FC Chelsea bestritt Gökhan Töre 15 Spiele und erzielte dabei vier Tore. Sein Jugendverein bis 1999 war SV Adler Dellbrück. Für die Türkei durchlief Töre alle Jugend-Nationalmannschaften. Einer seiner größten Talent-Förderer in der Jugend, Jürgen Gelsdorf, gratuliert dem HSV zu dieser Verpflichtung. (fr)

Video-Eindrücke der drei Neuen.

Damit ihr einen kleinen Eindruck habt, auf was für Menschen sich der HSV einstellen darf. Hier eine kleine Auswahl an YouTube-Videos zu jedem der drei Spieler.

Michael Mancienne am Ball...


Jacopo Sala im Interview (2010)...


Gökhan Töre in Aktion...

Donnerstag, 2. Juni 2011

HSV verpflichtet Michael Mancienne

© F. Rasch
Beim Hamburger SV scheint man mit den Planungen für die kommende Spielzeit gut voran zu kommen. Die erste Neuverpflichtung ist sicher: Michael Mancienne wechselt aus der Premier League in die Bundesliga und unterschrieb beim HSV einen Vertrag für vier Jahre.

Die erste Defensivverstärkung der Hamburger ist verpflichtet. Michael Mancienne war am vergangenen Dienstag zum Medizincheck in Hamburg und hat diesen bestanden. Der 23-jährige Engländer unterschrieb beim Hamburger SV einen Vierjahresvertrag und verdient geschätzte 1,5 Millionen Euro im Jahr.

Mancienne, der zuletzt von Chelsea an Wolverhampton ausgeliehen war, scheint sich schon sehr auf die Hamburg und den HSV zu freuen. „Hamburg ist wirklich eine tolle Stadt. Ich bin vor allem begeistert über den großen Teich mitten in der City“, sagte der 23-Jährige in der „Bild“ und meinte damit die Alster.

In der Defensive ist Mancienne sehr flexibel einsetzbar: Als Rechtsverteidiger, Innenverteidiger oder als „6er“ vor der Abwehr. In den vergangenen jahren machte das Talent auf mehreren Positionen eine sehr gute Figur. Auf welcher Position der Brite in Hamburg spielt, dass ist bisher noch nicht bekannt. (fr)

Dienstag, 24. Mai 2011

Bundesliga: Hat der HSV einen Maulwurf im Aufsichtsrat?

Suche nach dem Maulwurf. © F. Rasch
Die Saison 2010/2011 ist für den  Hamburger SV beendet. Die Spieler sind größtenteils im Urlaub. Dennoch ist beim HSV schon wieder einiges los, denn man vermutet einen „Maulwurf“ im zwölfköpfigen HSV-Aufsichtsrat. Zuletzt kamen immer wieder interne Dinge an die Öffentlichkeit.

In den vergangenen Jahren kamen beim Hamburger SV immer wieder interne Details an die Öffentlichkeit, noch bevor man sie den Medien mitteilte. Besonders deutlich wurde das bei den Verhandlungen mit Matthias Sammer, den man im vergangenen Januar als neuen Sportchef zum HSV holen wollte.

Die Verpflichtung Sammers platze damals unter anderem deswegen, weil interne Details aus den Verhandlungen sehr überraschend in den Zeitungen standen. „Fraschsport.blogspot.com“ vermutete schon damals, dass es jemanden geben muss, der einen sehr engen Draht zu den Medien hat.

Nun hat man auch beim Hamburger SV den Verdacht, dass es einen Maulwurf geben könnte im zwölfköpfigen HSV-Aufsichtsrat. „Die Indiskretionen stören mich natürlich auch“, sagte Klub-Boss Carl Edgar Jarchow. Klar ist, dass es den Verein schadet und daher muss man den „Maulwurf“ unbedingt finden.

Und auch Aufsichtsratschef Ernst-Otto Rieckhoff sagt: „Wir müssen uns ernsthaft über Schadensersatzansprüche unterhalten.“ Klar ist, dass man künftig genau gucken wird, wie sich die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates verhalten. Intern führt es dazu, dass es nur noch Misstrauen untereinander gibt.

Wann und ob man den „Maulwurf“ findet, dass ist völlig unklar. Sollte man den Übertäter nicht ausmachen können, so sollte man intern darüber nachdenken alle zwölf Mitglieder auszutauschen. Sollte es Neuigkeiten dazu geben, dann erfahren Sie es hier auf „fraschsport“. (fr)

Sonntag, 15. Mai 2011

Frank Rost: Der HSV verliert einen großartigen Fußballer und Menschen

Immer voller Einsatz. © F. Rasch
Beim Hamburger SV endete eine Ära. Es wird einen Umbruch geben. Daher steht fest, dass einige Spieler den HSV verlassen werden. Aus menschlicher und sportlicher Sicht, dürfte der Abgang von Torhüter Frank Rost ganz besonders schmerzhaft sein – vor allem in den Augen vieler Fans.

Torhüter Frank Rost hat am Samstag sein letztes Bundesligaspiel im HSV-Trikot bestritten. Bereits seit Wochen steht fest, dass der 37-Jährige den Verein im Sommer verlassen wird. Wohin der Weg des Torhüters führt ist noch unklar. Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga schließt Frank Rost nicht mehr aus.

Trotz seiner 37 Jahre würde sich der Keeper noch zutrauen ein bis zwei Jahre als Profi dran zu hängen. Handfeste Angebote gibt es aber noch nicht. Klar ist, dass Rost für jede Mannschaft eine Verstärkung wäre. Sollte es kein Angebot geben, könnte sich Rost auch vorstellen andere Aufgaben im Fußball zu übernehmen.

Die HSV-Führung kündigte bereits an, dass Rost in absehbarer Zeit in die Vereinsarbeit mit eingebunden soll. Somit dürfen sich die HSV-Fans möglicherweise auf ein baldiges Wiedersehen mit „Fäustel“ freuen, wenn auch in einer anderen Tätigkeit. Trotzdem ist der Abgang aus Sicht vieler Anhänger ein herber Verlust für den Verein.

Kein anderer Spieler hat interne Probleme in der Vergangenheit so knallhart angesprochen wie Frank Rost. Und genau diese offene Art kam bei den Fans sehr gut an, wenn auch nicht bei der Klubführung. „Die Leute legen auf verbindliche Leute wert“, begründete „Fäustel“ seine Beliebtheit bei den HSV-Fans.

149 Spiele bestritt Frank Rost für den Hamburger SV. Zu einem Titel reichte es nicht. Dennoch ist ein schmerzhafter Abgang für den Keeper, der in Hamburg viele HSV-Freunde zurücklässt. Bekleidet mit einem T-Shirt „Danke Fans“ verabschiedete er sich nach dem Gladbach-Spiel von seinen Anhängern. (fr)

Mittwoch, 11. Mai 2011

HSV Museum und Stadionführung

Die Imtech Arena. © F. Rasch
Noch ein Spieltag und die Saison 2010/11 ist beendet. Danach heißt es: Bundesliga-Pause! Für einen Fan ist die lange Zeit ohne Klub-Fußball ein Albtraum. Wer aber trotzdem nicht auf seinen Verein verzichten möchte, der hat in Hamburg die Möglichkeit seinen HSV ganz nah zu sein.

Ein HSV-Tipp für die Sommerpause: Besuchen Sie die Imtech Arena. Die Arena hat auch in der Sommerpause geöffnet und bietet Fans einige Interessante Dinge wie eine Stadionführung oder ein Besuch des HSV-Museums. Beides zusammen gibt es im Kombi-Ticket schon für 10,00 Euro (Ermäßigung: 8,00 Euro).

Wenn Sie in einer Gruppe das Stadion oder Museum besichtigen wollen, dann empfiehlt es sich nach Ermäßigungen zu fragen. Gruppentarife gibt es auf Nachfrage. Für Stärkung wird im Stadionrestaurant „Die Raute“ gesorgt. Im Restaurant können Sie ein frischen Kaltgetränk oder Speisen zu sich nehmen.

Danach können Sie dann gut gestärkt das Stadion oder das Museum besichtigen. Öffnungszeiten: Täglich montags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Der letzte Einlass ist um 18.30 Uhr. Zu empfehlen ist die Mitnahme eine Fotokamera. Ihnen bieten sich Motive, die man nur selten zu Gesicht bekommt. (fr)

Donnerstag, 5. Mai 2011

Hamburger SV: Der HSV im Umbruch – Wer kommt, wer geht?

Es wird Veränderungen geben. © F. Rasch
Beim Bundesligisten Hamburger SV sind die Planungen für die kommende Saison im vollen Gange. Zehn Leihspieler kehren im Sommer zurück. Drei davon spielen in den Planungen für die Zukunft eine große Rolle. Zudem steht auch fest, welche Spieler den Verein verlassen werden und wer zum Verkauf steht.

Noch zwei Spieltage und die Fußball-Bundesliga-Saison 2010/2011 ist beendet. Die Vereine der Liga planen bereits die neue Spielzeit. Besonders viel Arbeit muss beim Hamburger SV verrichtet werden. Zehn Leihspieler kehren im Sommer zurück. Platz ist nicht für alle da, daher müssen Käufer gesucht werden.

Drei der zurückkehrenden Profis will man beim HSV stark mit einbinden. Torhüter Wolfgang Hesl, der beim SV Ried eine ganz starke Saison spielt, wird sich sehr wahrscheinlich einen Konkurrenzkampf mit Jaroslav Drobny liefern müssen. In der neuen HSV-Offensive plant man mit Tolgay Arslan und Marcus Berg.

Sechs Profis werden den Hamburger SV im Sommer sicher verlassen. Keiner davon bringt Ablöse. Frank Rost, Ruud van Nistelrooy, Collin Benjamin, Piotr Trochowski, Tunay Torun und Eric Maxim Choupo-Moting werden sich nach dem 34. Spieltag verabschieden. Weitere Abgänge sind sehr wahrscheinlich.

Auch Guy Demel, Jonathan Pitroipa, und Joris Mathijsen dürfen den Klub verlassen wenn das Angebot stimmt. Außerdem sind Neuzugänge für die Innenverteidigung und das defensive Mittelfeld geplant. Änderungen soll es auch im Betreuerstab geben. Welche das genau sind, dass steht noch nicht fest. (fr)