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Dienstag, 23. Oktober 2012

Radsport: Lance Armstrong Tour-de-France-Titel aberkannt

Radsport bitte ohne Doping © F. Rasch
Nun hat sich bestätigt, was vielen Experten und Radsport-Fans schon lange klar war. Dem Amerikaner Lance Armstrong werden vom Weltverband UCI alle seine sieben Tour-de-France-Titel aberkannt. Nachdem Armstrong systematisches Doping nachgewiesen wurde, ist für ihn kein Platz mehr im Radsport.

Nicht wenige Menschen in der Welt sind der Meinung, dass man den Radsport komplett abschaffen sollte. „Sportler“ wie Lance Armstrong sind Schuld daran, dass der Radsport für Sponsoren, TV-Sender und Zuschauer immer unattraktiver wurde. Mit Doping zum Erfolg. Für einige Radsportler war Doping in der Vergangenheit völlig normal.

Einer der Radsportler die durch Doping sehr viele Erfolge einfuhren war Lance Armstrong. Der Texaner gewann sieben Mal die Tour de France. Nachdem jetzt aber nachgewiesen wurde, dass ihn die Erfolge durch Doping gelangen, hat der Weltverband UCI entschieden, dass Armstrong alle sieben Titel aberkannt werden.

Der Präsident des Weltverbands, Pat McQuaid, sagt: „Er hat keinen Platz mehr im Radsport. Er hat es verdient, vergessen zu werden.“ Jetzt soll entschieden werden, ob Armstrong die damals erhaltenen Preisgelder zurückzahlen muss. Zumindest wäre es die richtige Konsequenz. Das Preisgeld hat er sich nicht verdient.

Samstag, 11. August 2012

Olympia 2012: Deutsche Sportler kritisieren Verbände

Viele der deutschen Sportler aus der Olympia-Mannschaft vermissen die Anerkennung, vor allem im finanziellen Bereich. Ein Großteil der Sportler aus dem deutschen Team ist unglücklich über die sehr geringe Unterstützung der deutschen Sport-Verbände in verschiedenen Sportarten.

Was ist eine Randsportart? Wenn man nach dem TV-Angebot geht, dann ist das fast alles, außer Fußball und Formel 1. Doch das ist quatsch! Es gibt viele Sportarten, die auch in Deutschland eine große Mitgliederzahl verzeichnen können. Profifußballer verdienen Millionen. Andere Sportler leisten mehr und haben deutlich weniger. Einer der Gründe dafür ist die geringe Medienpräsenz. 

Einige der Sportler aus der deutschen Olympia-Mannschaft sind unzufrieden mit der Unterstützung die man von den Verbänden erhält. Vor allem finanziell hingt man im Vergleich zu anderen Nationen deutlich hinterher. Fast alle deutschen Olympia-Teilnehmer müssen nebenbei noch einen Beruf ausüben, was einen die Vorbereitung auf große Wettkämpfe zusätzlich erschwert.

Bahnradfahrer Maximilian Levy, holte Silber in Keirin, kritisierte nach seinen Medaillengewinn den eigenen Verband und die Medien. „Bei uns im Bahnradsport wir sind im Moment relativ gut aufgestellt, was die Erfolge angeht. Was die Förderung angeht, sind wir den anderen hoffnungslos unterlegen“, sagte Levy und spricht damit ein Problem an, dass fast alle deutschen Olympiateilnehmer betrifft.

Es muss sich etwas ändern

Der britische Radsportverband hat in den letzten vier Jahren 34 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um den eigenen Sportlern beste Bedingungen bieten zu können. Die deutschen Radsportler erhielten einen Bruchteil der Summe. „Wir schaffen es eben immer wieder noch über unsere deutsche Disziplin und einfach die Härte, die wir an den Tag legen, und das wir einfach wirklich „straight“ leben und uns da voll darauf vorbereiten immer noch irgendwie einigermaßen mitzureden, aber grundsätzlich denke ich schon, dass sich im gesamten deutschen Sport einiges verändern muss“, sagte Levy.

Und dann stellt der 25-jährige Bahnradfahrer eine entscheidende Frage: „Was ist es Deutschland wert, guten Spitzensport zu haben und will die Gesellschaft das, oder will die Gesellschaft nur noch Fußball und Formel 1 gucken“, fragt Levy und kritisiert damit in erster Linie die Medien, die fast nur Fußball und Formel 1 im TV austrahlen. „Erfolge werden nicht entsprechend gewürdigt“, sagte Levy und spricht damit vielen deutschen Spitzensportlern aus dem Herzen.

Auch Goldmedaillengewinner Robert Harting sieht das so und äußerte seine Kritik in einem Interview mit der ARD. Zumindest wurde dadurch deutlich, dass den deutschen Sportlern sehr schlechte Bedingungen geboten werden und diese von den Verbänden verbessert werden sollten. Ein Fußballer trainiert maximal drei Stunden am Tag. Deutlich weniger als viele andere Sportler, die nebenbei noch einen Beruf ausüben müssen. (fr)

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Sonntag, 1. Juli 2012

Tour de France 2012 Etappenplan

Wunderschöne Strecken © F. Rasch
Die Tour de France 2012 hat begonnen. An dieser Stelle ist der vollständige Etappenplan der Tour de France 2012 zu finden mit einigen Hintergründen zu der diesjährigen Streckenführung von Lüttich, Jura und den Pyrenäen, bis nach Paris. Wir wünschen eine skandalfreie Tour 2012.

Trotz vieler Radsport-Skandale gehört die Tour de France aufgrund der langen Tradition und sehr schönen Streckenführungen zu den Highlights für Radsport-Fans. Ab dem 31. Juni, kurz vor dem Ende der Fußball EM 2012 in Polen und der Ukraine, beginnt die Tour de France. Der Start der Tour de France 2012 erfolgt in Lüttich.

Die ersten zwei Etappen und der Prolog werden in Belgien gefahren, bevor es dann nach Frankreich geht. Bei der Tour de France 2012 gibt es neben dem Prolog in Lüttich noch zwei längere Einzelzeitfahren. Auf das Teamzeitfahren wurde in diesem Jahr verzichtet. Zudem besticht die Tour 2012 durch viele Etappen für die Spezialisten, wie Sprinter und Kletterer.

Die Streckenführung der Tour de France 2012 ist sehr abwechslungsreich. Es gibt insgesamt drei Bergankünfte und mehrere Etappen mit schwierigen Bergen, Abfahrt und Talankunft. Die Tour de France 2012 geht vom 30. Juni bis zum 22. Juli und hat zwei Ruhetage. Wir wünschen eine schöne, spannende und Doping freie Tour 2012. (fr)

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Tour de France 2012
Lüttich - Jura - Pyrenäen - Paris
Etappenplan der Tour de France 2012:
30.6.: Prolog in Lüttich/BEL
1.7.: 1. Etappe, Lüttich/BEL - Seraing/BEL (Hügelankunft)
2.7.: 2. Etappe, Visé/BEL - Tournai/BEL
3.7.: 3. Etappe, Orchies - Boulogne-sur-Mer (Hügelankunft)
4.7.: 4. Etappe, Abbeville - Rouen
5.7.: 5. Etappe, Rouen - Saint-Quentin
6.7.: 6. Etappe, Épernay - Metz
7.7.: 7. Etappe, Tomblaine - La Planche des Belles Filles (Bergankunft/Vogesen)
8.7.: 8. Etappe, Belfort - Pruntrut/SUI (Jura)
9.7.: 9. Etappe, Arc-et-Senans - Besançon (Einzelzeitfahren)
10.7.: «Ruhetag»
11.7.: 10. Etappe, Maçon - Bellegarde-sur-Valserine (Jura)
12.7.: 11. Etappe, Albertville - La Toussuire (Bergankunft/Alpen)
13.7.: 12. Etappe, St-Jean-de-Maurienne - Annonay Davézieux (Alpenrand)
14.7.: 13. Etappe, St-Paul-3-Châteaux - Le Cap d'Agde
15.7.: 14. Etappe, Limoux - Foix (Pyrenäenrand)
16.7.: 15. Etappe, Samatan - Pau
17.7.: «Ruhetag»
18.7.: 16. Etappe, Pau - Luchon (Bergetappe/Pyrenäen)
19.7.: 17. Etappe, Luchon - Peyragudes (Bergankunft/Pyrenäen)
20.7.: 18. Etappe, Blagnac - Brive-la-Gaillarde
21.7.: 19. Etappe, Bonneval - Chartres (Einzelzeitfahren)
22.7.: 20. Etappe, Rambouillet - Paris

Dienstag, 24. April 2012

Sport mit frasch: Neu Saison, neues Glück

Startklar für die Saison 2012 © F. Rasch
Im vergangenen Jahr berichtete ich auf diesem Blog in meiner kleinen Reihe „Sport mit frasch“ über mein Training und das abschließende Rennen bei den Vattenfall Cyclassics 2011. Auch für 2012 habe ich mich wieder angemeldet. Aus diesem Grund beginnt nun die Vorbereitung für die Saison 2012.

Mit der oben genannten Überschrift müsste ich eigentlich ein paar Münzen ins Frasenschwein werfen. Doch irgendwie passt es ja, ebenso wie die Redewendung „Aller Anfang ist schwer“. Und damit sind in erster Linie die ersten Trainingsfahrten nach der Winterpause gemeint. Enorm wichtig ist es das Training behutsam anzugehen und nicht zu übertreiben.

Trainer und Experten raten den Radsportlern auf den ersten Trainingsfahrten dazu viel zu kurbeln. Das bedeutet, dass man in einem kleinen Gang fahren sollte. 85 Umdrehungen pro Minuten sind ideal. Ein solches Training schont die Muskeln, macht spritzig und verbessert die Motorik eines Radsportlers.

Radsportler die ihr Training nur in hohen Gängen absolvieren ermüden schneller und benötigen deutlich längere Regenerationsphasen. Experten empfehlen dazu mit 90 U/min das Training zu starten und dann im Minutentakt um zehn zu steigern – bis maximal 130 U/min. Und dann in gleichen Abständen wieder zurück.

Gute Grundlagen für eine erfolgreiche Radsportsaison werden zu Beginn einer Saison gelegt. Trainer empfehlen das die längsten Trainingsfahrten mindestens die Länge der Wettkampfstrecke haben sollten. Zudem ist es sehr wichtig, dass ein Sportler auf seinen Körper hört. Der Körper sendet Signale die es zu beachten gilt. Fühlen Sie sich nicht fit, dann setzen Sie mit dem Training aus.

Das Training sollte nicht nur auf das Radfahren beschränkt werden. Wichtig ist es den ganzen Körper zu trainieren um sich besser vor Verletzungen schützen zu können und beweglich zu bleiben. Wichtig sind Stabilitäts- und Kraftübungen für den gesamten Oberkörper, Rücken, Bauch und die Arme. Auch gelegentliches Joggen ist sinnvoll. (fr)

(Teil 1/4)

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Sonntag, 25. September 2011

Radsport WM 2011 Ergebnisse: Platzierungen bei der Rad-WM 2011

In Kopenhagen fand die Radsport Weltmeisterschaft 2011 statt. Deutschland ging als Mitfavorit an den Start und holte am Ende die Bronzemedaille. Den ersten Platz und damit den WM-Titel holte sich der Brite Mark Cavendish und krönt mit der Goldmedaille eine hervorragende Radsportsaison.

Mark Cavendish triumphierte nach einer 266 Kilometer langen Distanz bei der Radsport WM 2011 im Massensprint vor dem Australier Matthew Goss und dem Deutschen André Greipel. Durch den Erfolg zum Saisonende konnte der 26-jährige eine starke Radsportsaison mit einer Goldmedaille für Großbritannien krönen.

Vor allem konnte Mark Cavendish durch den Erfolg in Kopenhagen eindrucksvoll unterstreichen, dass er derzeit wirklich der schnellste Radsportler der Welt ist. Keiner ist im Sprint schneller als der Brite, der in der vergangenen Jahren sehr viel von Erik Zabel gelernt hat. Wie schlägt sich Cavendish im Jahr 2012?

Die Konkurrenz für Cavendish wird größer. Vor allem André Greipel scheint immer stärker zu werden und könnte den Briten auf lange Sicht gefährden. Diesmal reichte es für Greipel nur zum dritten Platz, womit das deutsche Team nicht ganz unzufrieden war: „Das ist Weltklasse“ lobte Greipels Teamkollege Danilo Hondo. „Wir haben Bronze gewonnen und nicht Gold verloren“, sagte Bundestrainer Jan Schaffrath. (fr)

Radsport WM 2011 Ergebnisse: Rad-WM 2011
1 Mark Cavendish Großbritannien 5:40:27
2 Matthew Goss Australien +0:00
3 Andre Greipel Deutschland +0:00
4 Fabian Cancellara Schweiz +0:00
5 Jürgen Roelandts Belgien +0:00
6 Romain Feillu Frankreich +0:00
7 Borut Bozic Slowenien +0:00
8 Edvald Boasson Hagen Norwegen +0:00
9 Oscar Freire Gomez Spanien +0:00
10 Tyler Farrar USA +0:00
11 Denis Galimsjanow Russland +0:00
12 Peter Sagan Slowakei +0:00
13 Anthony Ravard Frankreich +0:00
14 Daniele Bennati Italien +0:00
15 Rui Alberto Faria da Costa Portugal +0:00
16 Manuel Antonio Cardoso Portugal +0:00
17 Philippe Gilbert Belgien +0:00
18 Michael Morkov Dänemark +0:00
19 David Veilleux Kanada +0:00
20 Grega Bole Slowenien +0:00
21 Pim Ligthart Niederlande +0:00
22 Aleksejs Saramotins Lettland +0:00
23 Denis Kostjuk Ukraine +0:00
24 Taylor Phinney USA +0:00
25 Gediminas Bagdonas Litauen +0:00
26 Jakob Fuglsang Dänemark +0:00
27 Jauheni Hutarowitsch Weißrussland +0:00
28 Marek Rutkiewicz Polen +0:00
29 Lars Boom Niederlande +0:00
30 Takashi Miyazawa Japan +0:00
75 Danilo Hondo Deutschland +0:00
96 Marcel Sieberg Deutschland +0:26
111 John Degenkolb Deutschland +4:00
131 Christian Knees Deutschland +8:54
166 Tony Martin Deutschland +8:54
171 Andreas Klier Deutschland +8:54
176 Marcel Kittel Deutschland +9:16
Bert Grabsch Deutschland ausgeschieden

Montag, 22. August 2011

Sport mit frasch – Cyclassics 2011 Vorbereitung und Rennen - Letzter Teil 7

Meine Startnummer. © F. Rasch
Das ist der letzte Teil meines persönlichen Trainings- und Wettkampf-Tagebuchs für die Cyclassics 2011. Und trotz leiser Kritik an meinem Training scheine ich ja nicht alles falsch gemacht zu haben. Immerhin habe ich das 100 Kilometer-Jedermann-Rennen erfolgreich und in einer ganz guten Zeit absolviert.

Wie ich mich auf die Vattenfall Cyclassics vorbereitet habe, dass habe ich in den vorangegangenen Teilen dieser persönlichen Blog-Reihe bereits erzählt. Meine letzte Einheit absolvierte ich zwei Tage vor dem Wettkampf. Allerdings fuhr ich nur in einem kleinen Gang und somit mit sehr wenig Widerstand.

Ganz ähnlich habe ich viele der letzten Einheiten absolviert um so meine Ausdauer zu verbessern. Ich bin Trainingsstrecken von einer Länge zwischen 30 und 60 Kilometer nur in einem kleinen Gang gefahren. Immer mit geringen Widerstand. Das machte ich deswegen, um kurz vor dem Wettkampf meine Muskeln nicht zu überreizen.

Ich denke das war sehr sinnvoll, dass so zu machen. Zudem habe ich zwischendurch immer mal wieder meinen Oberkörper trainiert (Situps, Hantel-Training und Liegestütze), denn ich denke es ist sehr sinnvoll den Oberkörper zu stärken, auch im Radsport – dass sorgt für mehr Stabilität auf dem Rad.

Pasta vor dem Rennen

Einen Tag vor dem Wettkampf habe ich fast nichts gemacht. Bin nur etwas Spazieren gegangen. Einfach um kurz vor dem Rennen etwas den Kopf frei zu bekommen. Zudem habe ich am Vorabend vor dem Wettkampf Pasta gegessen damit ich auch von der Ernährung her gut vorbereitet bin.

Dann war es soweit, der Tag der Vattenfall Cyclassics 2011. Ich bin um 6.00 Uhr aufgestanden und habe wie gewohnt einen Kaffee getrunken. Da ich mich morgens schwer tue sofort etwas zu essen, habe ich kurz vor dem Rennen einen Multipower-Riegel gegessen um zumindest etwas im Magen zu haben. Zudem habe ich vor dem Rennen selbstverständlich sehr viel Wasser getrunken.

Jan (r.) und ich. © F. Rasch
Um 7.30 Uhr war ich in der Hamburger Innenstadt angekommen, wohin ich vorsichtshalber mit der U-Bahn gefahren bin, damit ich nicht schon beim Start völlig kaputt bin. Um 7.45 Uhr war Treffpunkt mit einem Teil meiner Mannschaft von SunClass. Gegen kurz vor Acht sind wir dann langsam zum Startblock gerollt, wo um 8.20 Uhr der Start erfolgen sollte.

Die Köhlbrandbrücke trennte das Feld

Im Startblock M. © F. Rasch
Mit etwas Verspätung ging es langsam los, auf den ersten Kilometern war das Feld noch sehr dicht. Immerhin fuhren auf der 100 Kilometer-Distanz die Meisten der 19.975 gestarteten Jedermänner mit. Nach wenigen Kilometern, vor allem auf der Köhlbrandbrücke, zog sich dann das Feld auseinander.

Auch während des Rennens habe ich versucht viel zu trinken, dass führte dazu das ich eigentlich schon beim Start Urinieren musste, doch dazu kam ich nicht mehr. Somit musste ich zwangsläufig kurz nach der Köhlbrandbrücke meinen ersten Stopp machen um das besagte zu erledigen. Ich vermute das hing sicherlich auch mit der Nervosität vor meinem ersten Radsport-Wettkampf zusammen.

Leider dauerte die Pause etwas länger als erwartet und so habe ich viel Zeit verloren. Bis man dann wieder auf Tempo kommt, dauert es einige Kilometer. Danach fuhr ich aber wesentlich befreiter ;-). Nach der Köhlbrandbrücke ging es über Neugraben nach Niedersachsen, wo auf uns Teilnehmer einige böse Berge warteten. Die hatten es teilweise wirklich in sich.

Mein Höhepunkt bei Hittfeld

Im kleinsten Gang ging es dann die lang gezogenen Steigungen hinauf. Aber dafür das ich in der Bergen nicht trainiert habe, hatte ich das relativ gut gemeistert wie ich finde. Die Zuschauer am Straßenrand haben uns die Berge hinauf geklatscht. Vielen Dank dafür! Nach einigen zum Teil sehr schwierigen Kilometern kam das 50-Kilometer-Schild – die Hälfte war geschafft!

Am Verpflegungspunkt. © F. Rasch
Wenige Kilometer danach kam der Verpflegungspunkt, an den ich wieder halten musste. Nun langsam machte sich bemerkbar das ich fast nichts gegessen hatte. Zudem musste ich die Trinkflaschen auffüllen. Auch diese Pause zog sich länger hin als gewünscht – wieder ging wertvolle Zeit verloren. Aber ich versuchte danach zumindest wieder schnell in Tritt zu kommen, was auch gelungen ist.

Nun wusste ich das mein persönlichen Highlight bevorstand, denn etwa 15 Kilometer später hatte sich meine Freundin platziert, worauf ich mich ganz besonders freute. Dann war es soweit, da standen sie. Eigentlich wollte ich noch winken und was rufen, aber das schaffte ich nicht – ich war einfach zu schnell. ;-) Aber meine leere Trinkflasche konnte ich los werden, ohne sie wegschmeißen zu müssen. :-)

Es zeigte sich: Ich hatte gut trainiert

Nun ging es in die Schlussphase des Rennens, wir befanden uns etwa 25 bis 30 Kilometer vor dem Ziel. Wir durchquerten noch einige Hamburger Vororte und dann Harburg. Nun ging es zurück in den Freihafen. Ich versuchte nochmal mein Tempo zu steigern, da sich jetzt zeigte wer trainiert hatte und wer nicht. Einige wurden langsamer, da ich noch etwas Kraft hatte, konnte ich das für mich nutzen.

Zumindest bis wir dann im Freihafen waren, dort flog mir die Kette raus, da ich etwas zu hektisch geschaltet hatte. Schnell setzte ich die Kette wieder rein und fuhr weiter. Nur ging wieder Zeit verloren, außerdem verlor ich den Anschluss an meine Gruppe. Schnell versuchte ich mich wieder heran zu kämpfen, was leider sehr viel Kraft gekostet hatte. Somit war das sicherlich die ärgerlichste Zwangspause meines Rennens.

Wenige Kilometer vor dem Ziel befand ich mich wieder hinter meiner Gruppe, die sich zum Ende des Rennens bildete. Dann war es soweit, wir kamen in der Hamburger Innenstadt an und überquerten dort die Ziellinie. Die Einfahrt in der Möckebergstraße war ein weiteres Highlight – die Stimmung war sensationell! Ich hatte wirklich feuchte Augen und eine Gänsehaut. Nochmals Danke!

Eine großartige Mannschaft.
Danke an das SunClass-Cycling Team 

Mit einer Zeit von 3:14:01 überquerte ich nach 102,60 Kilometern die Ziellinie und belegte auf der 100 Kilometer-Distanz den 7443 Platz (M/W). In der Gesamtplatzierung belegte ich den 7886 Rang. Meine Durchschnittsgewindigkeit betrug 31,73 Km/h. Durch das Ergebnis habe ich mein Vorhaben eingehalten nicht viel länger als drei Stunden zu brauchen. Ich bin zufrieden mit der ersten Teilnahme.

Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei, dass steht fest. Dann werden ich die Zahl der Pausen reduzieren und mich noch besser auf die Berge vorbereiten. Ich denke, dann werde ich es sicher unter drei Stunden schaffen. Außerdem weiß ich jetzt was mich erwartet, weshalb ich das Training noch besser abstimmen kann. An dieser Stelle auch nochmal Danke an meine Mannschaft vom Team SunClass. (fr)

Sonntag, 21. August 2011

Vattenfall Cyclassics 2011 Ergebnisse Elite: Boasson Hagen siegt vor Ciolek

Vattenfall Cyclassics 2011. © F. Rasch
Die Vattenfall Cyclassics wurden am Sonntag in Hamburg ausgetragen. Neben den Jedermann-Rennen stand auch das Elite-Rennen auf dem Programm. Sieger wurde Edvald Boasson Hagen, der im Sprint knapp von Gerald Ciolek ins Ziel kam. Trotz des guten zweiten Platzes war Ciolek nach dem Rennen unzufrieden.

Edvald Boasson Hagen aus dem Sky-Team gehörte schon vor dem Start beim Hamburger Radrennen zu den Topfavoriten auf einen möglichen Sieg. Dass es am Ende tatsächlich gelang die Cyclassics 2011 zu gewinnen, war in erster Linie einer guten Teamarbeit der Sky-Mannschaft zu verdanken.

„Das war heute ein großer Tag für mich. Unser Teamwork hat super geklappt. Der letzte Anstieg auf den Waseberg hat den Unterschied gemacht", sagte Boasson Hagen nach dem Rennen in Hamburg auf ndr.de. Gerald Ciolek wurde Zweiter, war darüber aber nicht besonders glücklich.

Gerald Ciolek hat in der laufenden Saison einige Probleme seine gewohnt gute Leistung abliefern zu können. Der zweite Platz in Hamburg war Cioleks bestes Saisonergebnis. Aus diesem Grund war er auch etwas enttäuscht, von seinem undankbaren zweiten Platz bei den Vattenfall Cyclassics 2011. (fr)

Samstag, 20. August 2011

Vattenfall Cyclassics 2011: Wer sind die Favoriten?

Einschreibung in Hamburg. © F. Rasch
In diesem Jahr findet zeitgleich zu den Vattenfall Cyclassics auch die Vuelta statt, deswegen sind in Hamburg nicht ganz so viele Stars des Radsports vertreten. Dennoch werden im Elite-Rennen gute Fahrer dabei sein. Zu den Mitfavoriten auf den Sieg gehören in diesem Jahr André Greipel und Gerald Ciolek.

Viele Fans der Vattenfall Cyclassics wünschen sich in diesem Jahr mal wieder einen deutschen Sieger. Der letzte deutsche Gewinner war Erik Zabel. Allerdings liegt Zabels Sieg fast genau zehn Jahre zurück. Am 19. August 2001 gewann Erik Zabel die Cyclassics in Hamburg. Vielen Experten sagen den deutschen Fahrern in diesem Jahr gute Siegchancen voraus.

Ein Vorteil für die deutschen Fahrer im Feld der Vattenfall Cyclassics 2011 könnte sein, dass die besten Profis der Weltrangliste diesmal nicht dabei sind in Hamburg. Der Grund: Zeitgleich zu den Cyclassics findet in diesem Jahr die Spanien Rundfahrt Vuelta statt. Auch Hamburgs Titelverteidiger Tyler Farrar ist nicht in der Hansestadt dabei, somit gute Chancen für Teilnehmer wie André Greipel oder Gerald Ciolek.

Für Ciolek könnten die Cyclassics sogar die letzte Chance sein, dass sein Vertrag im Team Quickstep über den Dezember hinaus verlängert wird. Die laufende Saison verlief für den Deutschen nicht nach Wunsch: Noch kein Sieg 2011. Ciolek könnte ein Erfolg in Hamburg den Job erhalten. 2006 belegte er in Hamburg den fünften Platz und 2007 sogar Platz Drei. Zu welcher Platzierung reicht es 2011?

Etwas weniger Druck hat Deutschlands derzeit bester Sprinter André Greipel, der ebenfalls auf ein Erfolg in Hamburg hofft. Greipel zeigte in dieser Saison bisher sehr gute Rennen und hat auch schon einige Siege zu verzeichnen. Ein ganz besonderer Erfolg war der Etappensieg bei der Tour de France 2011. Experten sehen Edvald Boasson Hagen als stärksten Konkurrenten von André Greipel. (fr)

Radsport Expertentipps für Anfänger

Radrennen in Hamburg. © F. Rasch
Für die Teilnahme am Hamburger Radrennen, die Vattenfall Cyclassics habe ich mir zuletzt alle Informationen besorgt, die ich im Netz finden konnte. So wurde ich auf der Cyclassics-Homepage auf eine Erik Zabel-Kolumne aufmerksam, worin Zabel sehr gute Tipps für die Radrenn-Vorbereitung und zur Ernährung gibt.

Ein ganz wichtiger Punkt beim Radsport-Training ist, dass man auf Ausdauer hinarbeitet. Das bedeutet, dass man seine Trainingfahrten in einem „Wohlfühltempo“ fahren sollte. In erster Linie geht es nicht um Tempo, sondern darum möglichst viele Kilometer zu sammeln, wie Erik Zabel in seiner Kolumne sagt.

Zudem empfiehlt Erik Zabel für die ambitionierten Fahrer ab Strecken von 100 Kilometern 3 bis 4 Einheiten die Woche. Bei einer Kurzetappe von etwa 50 Kilometern reichen 2 bis 3 Einheiten die Woche. Am meisten Spaß machen die Einheiten wenn man sie mit Freunden oder Gleichgesinnten absolviert.

Bei der Wahl der Kleidung sollte man definitiv zu Handschuhen greifen. Handschuhe verhindern bei einem Sturz Verletzungen an der Hand und dienen zudem der Verbesserung des Fahrkomforts. Außerdem empfiehlt das Tragen einer Radhose mit Einsatz, eines Funktionsunterhemds und eines Radtrikots.

Neben den Radfahren empfiehlt Erik Zabel weitere Ausdauersportarten auszuüben, damit man in der Trainingszeit auch etwas Abwechslung hat. Zu empfehlen sind alle Ausdauersportarten wie Laufen, Nordic Walking, Schwimmen, Skating usw. Mit diesen Tipps von Erik Zabel nun viel Spaß beim ausüben des Radsports. (fr)

Donnerstag, 18. August 2011

Vattenfall Cyclassics 2011 Hamburg: Strecken und Programm

Cyclassics Jedermänner. © F. Rasch
Noch wenige Tage bis zu den Vattenfall Cyclassics 2011. Die Wetterprognosen sind gut. Die Vorbereitungen fast abgeschlossen. Somit steht einem großartigen Radrennen nichts im Wege. An dieser Stelle erhalten Sie einige Infos zu den Strecken und dem Rahmenprogramm rund um die Cyclassics 2011.

Die Radrennstrecken der Vattenfall Cyclassics führen auch in diesem Jahr wieder durch die schönsten Ecken der Hansestadt Hamburg und ihrer Metropolregion. Die Jedermänner haben drei verschieden lange Distanzen zur Auswahl: 55, 100 und 155 Kilometer. Wobei es vor allem die 100er und die 155er in sich haben.

Auf der 55 km-Distanz werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Promis mit an den Start gehen. Die 55 km-Distanz ist die Westschleife der Vattenfall Cyclassics und führt wie gewohnt aus der Innenstadt heraus über Schenefeld nach Wedel (Schleswig-Holstein). Von dort aus geht es über die Elbchaussee zurück in die City. Auf der 55 Kilometer-Distanz werden maximal 7.500 Anmeldungen angenommen.

Die 100 km-Distanz ist die Südschleife der Vattenfall Cyclassics und die mit den meisten Teilnehmern. Nach dem Start in der Innenstadt geht es über die Kölbrandbrücke nach Harburg und Niedersachsen. Von Niedersachsen geht es zurück in die Hamburger City und dann direkt Richtung Ziel. Für die 100 km-Distanz werden maximal 11.500 Anmeldungen angenommen.

Die längste und vor allem schwerste Tour der Cyclassics ist die 155 km-Distanz. Diese Etappe vereint die Süd- und die Westschleife der Vattenfall Cyclassics, wodurch die Teilnehmer in den Genuss aller Highlights kommen werden. Die 155er-Strecke hat das kleinste Teilnehmerfeld, hier sind laut Veranstalter maximal 3.000 Anmeldungen zugelassen.

Auch das Programm rund um das Hamburger Radrennen kann sich sehen lassen. Von Freitag ab 14:00 Uhr bis Sonntag um 18:00 Uhr findet auf dem Rathausmarkt und dem Jungfernstieg ein buntes Messe- und Rahmenprogramm statt. Schauen Sie einfach mal vorbei. An über 80 Messeständen werden alle Neuheiten rund um das Thema Radsport präsentiert. Auch für Getränke und Speisen ist vor Ort gesorgt. (fr)

Straßensperrungen zu den Cyclassics 2011...

Montag, 15. August 2011

Sport mit frasch – Cyclassics 2011 Vorbereitung Teil 6

Schöne Strecken in Ellerbeck © F. Rasch
Nun ein weiterer Teil meiner kleinen persönlichen Trainingsreihe für die Cyclassics 2011. Die Spannung steigt täglich. Nun sind es nur noch sechs Tage bis zu meiner Jungfernfahrt bei den Cyclassics. Daher möchte ich im nachfolgenden Bericht weitere Danksagungen los werden.

Als erstes möchte ich mich erst einmal für die mögliche Lösung meiner technischen Probleme bedanken. Es geht hierbei um das im letzten Teil dieses Trainings-Tagebuchs erwähnte Reifenproblem. Innerhalb weniger Wochen hatte ich fünfmal einen Platten. Eine sehr gewaltige Bilanz wenn man das mit anderen Fahrern vergleicht.

Nachdem ich mich in drei örtlichen Fahrrad-Geschäften informiert hatte, konnte mir in einem auch wirklich geholfen werden. Zuvor musste ich feststellen, dass nicht jeder Fahrrad-Mechaniker Ahnung von Rennrädern hat. Gute Beratung fand ich in einem kleinen Fahrrad-Geschäft am Niendorf Nord (100 Meter von der U-Bahn-Station entfernt).

Nachdem sich der Chef von Rad + Service Niendorf meinem Problem angenommen hatte, riet er mir zu einem Splitter-Schutz (Anti Platt). Eine dünne Kunststoffschicht die man zwischen dem Mantel und dem Schlauch macht und die verhindern soll, dass Nägel, Scherben und Splitter in den Schlauch eindringen können.

Sehr guter Laden. © F. Rasch
Nachdem ich zuletzt fast keine Trainingsetappe ohne einen defekten Schlauch beenden konnte, hoffe ich dass das nun die Lösung des Problems ist. Die erste Fahrt verliefen gut und ohne Panne. Somit konnte ich nun auch mal die Strecke befahren, die ich schon länger im Hinterkopf hatte. Der Start der Holstein-Etappe erfolgte am Niendorf Nord.

Von Niendorf Nord (Hamburg) aus ging es auf den Vielohweg, vorbei am Modezentrum in Schnelsen und dann über den Schleswiger Damm auf die Holsteiner Chaussee in Richtung Böningstedt. Nach wenigen Kilometern ging es links nach Ellerbeck und von dort aus nach Rellingen. Die Straßen eignen sich ideal für Fahrten mit dem Rennrad. Außerdem sind die Bedingungen ähnlich wie bei den Cyclassics.

Ausgezeichnete Strecken. © F. Rasch
Meine heutige Etappe hatte eine Gesamtlänge von etwa 50 Kilometern, da es in erster Linie darum ging zu prüfen, ob der Splitter-Schutz seinen Zweck erfüllt, oder ob ich wieder mit einem Defekt die Etappe beenden musste. Nun hoffe ich noch drauf das auch die nächsten Fahrten reibungslos laufen. Immerhin sind es bis zum Start ja nur noch sechs Tage. (fr)

Mittwoch, 10. August 2011

Sport mit frasch – Cyclassics 2011 Vorbereitung Teil 5

St. Pauli-Trainingsgelände. © F. Rasch
Etwas außerplanmäßig berichte ich an dieser Stelle meines privaten Trainings-Tagebuchs von einem anderen Thema als zuvor angekündigt. Nun will ich mal davon schreiben, was für Rückschläge mich in den letzten Wochen immer wieder an meinen geplanten Touren zur Vorbereitung auf die Cyclassics 2011 hinderten.

Alles fing damit an, dass ich Ende Juli 2011 umgezogen bin, wodurch mehrere Tage nicht an normales Training zu denken war. Zu sehr hatte der Umzug mich eingespannt, dass gut fünf Tage vergingen bevor ich wieder kontinuierlich ins Trainings einsteigen konnte. Und das obwohl es bis zum Start bei den Cyclassics 2011 nicht mehr lang  hin ist. Aus heutiger Sicht sind es nur noch 12 Tage.

Neben Umzug gab es zuletzt aber immer wieder technische Schwierigkeiten mit den Reifen, da es einige Menschen nicht auf die Reihe bekommen ihre Glasflaschen in den Mülleimer zu werfen. Innerhalb von drei Wochen, während der Umzugszeit, musste ich nun dreimal den Schlauch wechseln da ich einen Platten hatte. Mal war es der Hinterreifen, mal der Vorderreifen. Eine nervige Angelegenheit.

Die letzte Panne hatte ich heute. Dabei war der Regen und der starke Wind schon unangenehm genug. Die Etappe die ich mir diesmal ausgesucht hatte verlief vom nördlichsten Teil Niendorfs über einige Umwege in Richtung Kollaustraße, vorbei an der Trainingsanlage des FC St. Pauli (Foto, oben), vorbei am Hamburger Zoo (Hagenbecks Tierpark), bis zum Trainingsgelände und Stadion des HSV (Foto, unten).

HSV-Stadion und Trainingsplatz.
Vom Volkspark aus ging es durch Lurup und Klein Flottbek in Richtung Teufelsbrück. Von Teufelsbrück aus fuhr ich mit dem Rad die Elbchaussee entlang und von dort aus auf einem Radweg der Parallel zur Elbchaussee verlief. Der Weg führte auch am „Alten Schweden“ vorbei, einen riesigen Stein der über viele Jahrhunderte von Schweden nach Hamburg gespült wurde.

Der Alte Schweden (Övelgönne)
Nach dem „Alten Schweden“ (Foto) bin ich wieder auf die Elbchaussee, die ich über eine gewaltige Steigungen erreichte. Danach war dann aber auch Schluss, denn ich bin kurz zuvor wohl irgendwo durch Glasscherben gefahren und hatte einen Platten. Leider war an dieser Stelle meine Etappe deutlich früher beendet als geplant.

Ende der Etappe.
Von dort aus musste ich das Rad schieben. Erst marschierte ich die Elbchaussee hinauf bis nach Altona und von dort aus in Richtung Holstenstraße. Dann immer geradeaus und am Fruchtweg bestieg ich die U-Bahn-Linie U2, fuhr damit bis Niendorf Nord und marschierte bis nach Hause. Somit lief es anders als es eigentlich geplant war mit der Elb-Etappe. (fr)

Sonntag, 24. Juli 2011

Tour de France 2011 Ergebnisse aus dem Einzelzeitfahren der 20. Etappe

Das gestrige Einzelzeitfahren der Tour de France 2011 war aus deutscher und australischer Sicht ein voller Erfolg. Tony Martin sicherte sich den ersten Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich Rundfahrt und Cadel Evans leistete eine gute Vorarbeit für den ersten Tour-Sieg seiner Radsport-Karriere.

Cadel Evans galt immer nur als Mitläufer und ewiger Zweiter. Damit ist jetzt Schluss, denn der Australier konnte beim Einzelzeitfahren am Samstag ausgezeichnete Vorarbeit für den ersten Tour-Sieg seiner Karriere leisten. Evans egalisierte den 57 Sekunden-Vorsprung auf Schleck und übernahm das Gelbe Trikot.

Wenn auf der 21. Etappe alles nach Plan läuft, dann sollte Cadel Evans der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen sein. Nur ein schwerer Sturz könnte Evans den Traum vom großen Tour-Erfolg noch nehmen. Neben Evans triumphierte auch Tony Martin beim Einzelzeitfahren. Martin sicherte sich den ersten Etappensieg 2011.

Hinter Tony Martin und Cadel Evans wurde Alberto Contador dritter beim Einzelzeitfahren in Grenoble. Bester deutscher Fahrer nach Tony Martin wurde Christian Knees der auf dem 45. Rang landete. Tour-Favorit Andy Schleck erreichte beim Zeitfahren nur den 17. Platz, deutlich zu wenig um den 57-Sekunden Vorsprung halten zu können. (fr)

Tour de France 2011 Ergebnisse: Top 50 - Einzelzeitfahren

1 Martin, Tony THR 55:33
2 Evans, Cadel BMC +0:07
3 Contador Velasco, Alberto SBS +1:06
4 De Gendt, Thomas VCD +1:29
5 Porte, Richie SBS +1:30
6 Péraud, Jean-Christophe ALM +1:33
7 Sánchez Gonzalez, Samuel EUS +1:37
8 Cancellara, Fabian LEO +1:42
9 Velits, Peter THR +2:03
10 Taaramae, COF +2:03
11 Danielson, Thomas GRM +2:08
12 Boasson Hagen, Edvald SKY +2:10
13 Voeckler, Thomas EUC +2:14
14 Monfort, Maxime LEO +2:36
15 Koren, Kristijan LIQ +2:36
16 Malori, Adriano LAM +2:38
17 Schleck, Andy LEO +2:38
18 Westra, Lieuwe VCD +2:39
19 Riblon, Christophe ALM +2:39
20 Schleck, Frank LEO +2:41
21 Rolland, Pierre EUC +2:50
22 Coppel, Jérôme SAU +2:51
23 Roelandts, Jurgen OLO +2:57
24 Barredo Llamazales, Carlos RAB +2:58
25 Vandevelde, Christian GRM +3:00
26 Casar, Sandy FDJ +3:03
27 Roy, Jérémy FDJ +3:23
28 Chavanel, Sylvain QST +3:28
29 Pate, Danny THR +3:30
30 Karpets, Vladimir KAT +3:36
31 Cunego, Damiano LAM +3:38
32 Millar, David GRM +3:41
33 Bodnar, Maciej LIQ +3:43
34 Basso, Ivan LIQ +3:47
35 Sörensen, Nicki SBS +3:51
36 Bak, Lars Ytting THR +3:57
37 Sörensen, Chris SBS +3:58
38 Bouet, Maxime ALM +3:59
39 Gesink, Robert RAB +4:01
40 Tjallingii, Maarten RAB +4:07
41 Zubeldia Agirre, Haimar RSH +4:10
42 Verdugo Marcotegui, Gorka EUS +4:13
43 Irizar Aranburu, Markel RSH +4:18
44 Flecha Giannoni, Juan Antonio SKY +4:20
45 Knees, Christian SKY +4:23
46 Thomas, Geraint SKY +4:24
47 Delaplace, Anthony SAU +4:30
48 Oss, Daniel LIQ +4:35
49 Muravyev, Dmitriy RSH +4:36
50 De Weert, Kevin QST +4:38

Tour de France 2011 Sieger ist Cadel Evans

Evans © Petit Brun / flickr.com
Der australische Radprofi Cadel Evans hat die Tour de France 2011 so gut wie gewonnen, dass steht bereits vor der Ankunft in Paris fest.  Nur ein schwerer Sturz könnte das noch verhindern. Die Entscheidung für Evans und gegen Andy Schleck fiel beim Einzelzeitfahren auf der 20. Etappe. Die heutige Ankunft auf den Champs-Élysées wird für den Australier zur Triumphfahrt.

Nach 19 Etappen der Tour de France 2011 sah alles nach einem Gesamtsieg für Andy Schleck aus, zumindest wenn es auf der 20. Etappe kein Einzelzeitfahren gegeben hätte. Cadel Evans gilt als einer der besten Zeitfahrer und wurde diesem Ruf auf der 42,5 Kilometer-Strecke in Grenoble gerecht.

Andy Schleck durfte nur einen Tag das Gelbe Trikot tragen. Auf der letzten Etappe darf Cadel Evans sich das Hemd überstreifen und wird es danach sicherlich nicht mehr ausziehen wollen. Wenn alles normal läuft ist das auch nicht notwendig, dann steht fest, dass Cadel Evans die Tour de France 2011 gewonnen hat.

Cadel Evans ist allerdings vorsichtig und mahnt: „Es kommt noch ein Tag, da kann noch viel passieren“, sagt der Australier nach dem Einzelzeitfahren in Grenoble. Daher verzichtete Evans auch vorerst auf verfrühte Freude über den Erfolg. Evans weiß: Ein schwerer Sturz auf der 21. Etappe könnte ihn den Triumph kosten. (fr)

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Samstag, 23. Juli 2011

Tour de France 2011 20. Etappe: Einzelzeitfahren in Grenoble

Einzelzeitfahren. © nodge / flickr.com
Die Tour de France 2011 ist an Spannung kaum zu überbieten. Thomas Voeckler wurde als Gesamtführender von Andy Schleck abgelöst. Aber durch ist Schleck noch nicht, denn auch Cadel Evans hofft auf den Tour-Sieg 2011. Zwischen Schleck und Evans liegen in der Wertung nur 57 Sekunden.

Die Entscheidung um den Gesamtsieg der Tour de France 2011 wird möglicherweise beim heutigen Einzelzeitfahren fallen. Experten rechnen Andy Schleck etwas schlechtere Chancen aus als Cadel Evans, da der Australier als besonders guter Zeitfahrer gilt. Zudem kennt Evans die Strecke in Grenoble, Schleck hingegen nicht.

Die 42,5 Kilometer lange Strecke in Grenoble dürfte Cadel Evans liegen. Auf der selben Strecke wurde Cadel Evans bei der Dauphiné-Rundfahrt Sechster. Andy Schleck dagegen kennt die Etappe nur von der Besichtigung am Samstagmorgen und aus dem Fernsehen. Gefahren ist er sie bisher noch nicht.

Wird Cadel Evans Andy Schlecks Vorsprung von 57 Sekunden aufholen können? Gelingt es nicht, so stehen Schlecks Chancen auf den Sieg bei der Tour de France 2011 sehr gut. Aber vorher gilt es für Andy Schleck besser abzuschneiden, als Evans, der als einer der besten Zeitfahrer im Radsport gilt. (fr)

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Freitag, 22. Juli 2011

Tour de France 2011 19. Etappe: Tag der Entscheidung?

Andy Schleck an der Spitze © charel.irrthum
Bei der Tour de France 2011 zeigte Topfavorit Andy Schleck auf der 18. Etappe das er noch sehr gute Chancen hat, auf der 19. Etappe an Thomas Voeckler vorbeiziehen zu können. Spätestens beim Zeitfahren am Samstag geht die Gesamtführung wohl an Andy Schleck. Vielleicht auch schon heute?

Die 19. Etappe der Tour de France 2011, einen Tag vor dem Zeitfahren, könnte eine Triuphfahrt für Andy Schlech werden. Sollte er diese Leistung des Vortages ein weiteres Mal wiederholen können, dann wird der derzeit Führende Thomas Voeckler heute das Gelbe Trikot des Gesamtführenden an Schleck verlieren.

Die 19. Etappe der Tour de France führt über eine 109,5 Kilometer lange Distanz von Modane über Valfréjus auf den Alpe-d`Huez. Diese Etappe hat drei Berg- und eine Sprintwertung. Diese Etappe ist der vom Vortag sehr ähnlich und verläuft durch die gleiche Region. Nur das es diesmal in die andere Richtung geht.

Die größte Gefahr ist die geringe Kürze dieser Etappe. Die etwas weniger guten Fahrer im Teilnehmerfeld fürchten auf der 19. Etappe, am Zeitlimit zu scheitern, während die Favoriten wissen, dass sie jeden kleinen Fehler teuer bezahlen könnten. Auf dieser Etappe können die Bergspezialisten früh attackieren. (fr)

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Tour de France 2011: Andy Schleck hat gute Aussichten auf den Gesamtsieg

Vor der 18. Etappe der Tour de France 2011 kündigte Andy Schleck bereits an, dass er volles Risiko gehen will um die Tour de France 2011 zu gewinnen. Schleck setzte sein Versprechen um, attackierte früh und verpasste das Gelbe Trikot vom Gesamtführenden Thomas Voeckler nur um 15 Sekunden.

Selbst Experten staunen darüber, dass Andy Schleck auch zum Ende der Tour de France immer stärker wird. Viele der übrigen Favoriten sind mittlerweile chancenlos im Kampf um das Gelbe Trikot des Führenden. Spätestens beim Zeitfahren am wird Schleck das Gelbe Trikot sehr wahrscheinlich übernehmen können. 

Neben Andy Schleck zeigte sich aber auch der Führende Thomas Voeckler in einer guten Verfassung auf der 18. Etappe. Mit viel Einsatz schaffte es der Franzose das Gelbe Trikot des Gesamtführenden zu verteidigen. Wird es Voeckler am Freitag wieder gelingen, dass Trikot zu behalten?

Nach der Attacke von Andy Schleck auf der 18. Etappe der Tour de France 2011, beträgt die Führung für Thomas Voeckler jetzt nur noch 15 Sekunden. Ein sehr geringer Vorsprung wenn man sieht in welch beeindruckenden Form Andy Schleck auch in diesem Jahr wieder ist. Seine Chancen sind besser denn je. (fr)

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Sport mit frasch – Cyclassics 2011 Vorbereitung Teil 4

Angekommen an der Alster. © F. Rasch
Wie bereits angekündigt folgt nun auch schon der 3. Teil des kleinen persönlichen fraschsport-Trainings-Tagebuchs für die Vattenfall Cyclassics 2011. An dieser Stelle schreibe ich nun von den Erfahrungen und Eindrücken auf meinen kleineren und größeren Distanzen in den ersten Wochen der Vorbereitung auf die Cyclassics.

Obwohl ich auch schon zuvor jahrelang Fahrrad gefahren bin muss ich zugeben, dass mir vor allem die Schmerzen im Po auf den ersten größeren Strecken zugesetzt haben. Diese wurden aber mit jedem Tag weniger, auch wenn sie anfangs nicht ganz verschwinden wollten. In der zweiten intensiveren Trainingswoche verschwanden die Schmerzen fast gänzlich. Dafür begann jetzt das Ziehen in der Oberschenkel-Muskulatur das mir vor allem bei starken Steigungen bewusst wurde.

Die Strecken die ich mir teilweise ausgesucht hatte, waren völlig unterschiedlich. So bin ich teilweise alleine, oder mit meiner Freundin, im April und Mai einige sehr schöne Strecken im südlichen Teil Hamburg gefahren. Dabei fuhren wie beispielsweise vom Alten Land (bei Hamburg) über Cranz bis nach Finkenwerder – eine sehr schöne Stecke, vor allem zur Blütezeit, oder zur Ernte.

Gestresst von schlechten Radwegen
Neben schönen Fahrrad-Strecken in Hamburg, gibt es in der Hansestadt aufgrund des Verkehrsaufkommens aber auch einige Etappen die nicht so gut geeignet sind. So bin ich kürzlich von meinem Wohnort in Hamburg-Niendorf über einige etwas größere Umwege durch Stellingen, Eimsbüttel, Lokstedt in die Hamburger Innenstadt gefahren und von dort aus dann zur schönen Hamburger Außenalster.

Die Radfahrt in die Innenstadt war aufgrund vieler schlechter Radwege und vielbefahrenen Straßen alles andere als angenehm. Ständig musste man wieder vom Tempo gehen und die alten Radwege sorgten dafür, das man ständig Bodenwellen vor der Nase hatte. Sehr viel schöner wurde es als ich in der Innenstadt angekommen war, die Strecke um die Außenalster bietet sich an Sommerabenden (etwa 19.00 Uhr) dafür an um die Alster zu kreisen - dass habe ich dann auch mehrfach getan. 

Die abgesperrte Mönckebergstraße.
Von der Außenalster ging es zum Rathaus. Ein großer Vorteil war, dass viele Straßen wegen des Hamburg Triathlons gesperrt waren, wodurch ich die Möglichkeit hatte, die am Tage abgesperrte Triathlon-Radstrecke zu befahren – zumindest im Bereich der Innenstadt. Ähnliche Bedingungen wie bei den Cyclassics, so übte ich die Zieleinfahrt in der Mönckebergstraße. ;-)

An Dittsches Imbiss. © F. Rasch
Nachdem ich quer durch die City gefahren bin, hielt ich auf dem Rückweg beim Dittsche-Imbiss im Eppendorfer Weg an um dort ein Kaltgetränk zu trinken - ganz  wie Dittsche (Olli Dittrich). :-) Immerhin befand ich mich fast am Ziel und eine Belohnung muss sein. Das ganze soll ja auch noch Spaß machen. Der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen. Die Etappe hatte etwa 70 Kilometer. (fr)

Hier geht`s zum 1. Teil

Hier geht`s zum 2. Teil

Hier geht`s zum 3. Teil

Im 5. Teil: Weitere Etappen und Experten-Tipps

Donnerstag, 21. Juli 2011

Sport mit frasch – Cyclassics 2011 Vorbereitung Teil 3

Das ist mein Ziel. © F. Rasch
Wie versprochen folgt nun der 3. Teil meines kleinen persönlichen Trainings-Tagebuchs für die Vattenfall Cyclassics 2011. Wie es zur Teilnahme gekommen ist, und wie es zustande kam, dass ich beim 100 Kilometer-Jedermann-Rennen für das Team Sun Class an den Start gehe, schrieb ich bereits. Hier schreibe ich nun über meine sportlichen Vorbereitung auf das Radrennen. Wie lange mir blieb und wie ich mich in Form bringe.

Wie in den vorherigen Teilen meines fraschsport-Trainings-Tagebuchs beschrieben, konnte ich aufgrund einiger Unplanmäßigkeiten erst sehr spät mit dem Radsport-Training beginnen. Nach einigen eher kleineren Einheiten im April und Mai, ging es dann mit einem neuen Rad ab Anfang Juli 2011 wieder los. Von dem Zeitpunkt an blieben mir nur noch wenige Wochen bis zu den Vattenfall Cyclassics.

Bis zum Startschuss der Cyclassics 2011 blieben mir etwa sechs Wochen. Für einen echten Radsportler sicherlich etwas wenig Zeit, für eine gute Vorbereitung. Doch ich muss es nun zwangsläufig handhaben wie ein Boxer. ;-) Ich muss innerhalb von sechs Wochen einiges an Körperfett abnehmen und meine Bein-Muskulatur und die Kondition verbessern. Somit blieb mir eigentlich nur tägliches Training.

Da ich leider im Frühjahr diesen Jahres meinen Arneitsplatz verloren habe und bis zur Vorbereitung auf das Radrennen noch keinen neuen Job hatte, hatte ich auch die Zeit täglich zu trainieren. Mein Vorsatz: Jeden Tag um die 30 Kilometer fahren mit zwischenzeitlichen Sprints für den verbesserten Antritt. Hinzu kommen gelegentliche Strecken über eine größere Distanz von bis zu 120 Kilometer.

Neben den täglichen Radsport betreibe ich einmal die Woche Training bei einer Vereinsfußball-Mannschaft und kicke gelegentlich mit Freunden. Zweimal die Woche gehe ich zwischen 5 und 10 Kilometer joggen und mache einige Übungen wie Situps. Ich kann nur empfehlen, dass einfach mal zu probieren. Eine Stunde Sport am Tag ist jedem zu empfehlen. Außerdem kann man in einer Stunde mehr machen als mancher denkt.

Ich © F. Rasch
An dieser Stelle nun ein kleiner Hinweis: Auch wenn es nach zwei Wochen noch schwer fällt täglich Sport zu treiben und man abends sehr kaputt ist, die Belohnung kommt garantiert. Es dauert einige Wochen, dann fällt es einen leichter und man fühlt sich deutlich frischer. Morgens kommt man besser aus dem Bett. Und auch der Winterspeck wird ganz langsam weniger. Ob er ganz weg geht, dass hängt von der Ernährung des Sportlers ab. Etwa 70 Prozent des Erfolges macht die Ernährung aus!

Viele Radsport-Fachleute denken an dieser Stelle mit Sicherheit, dass tägliches Training auch nicht wirklich sinnvoll ist, vor allem nicht für den Muskelaufbau. Diese Kritiker haben sicherlich auch recht. Es wird auch bestimmt nochmal einige Tage geben wo ich es etwas ruhiger angehe. In der jetzigen Startphase meiner Vorbereitung fällt es mit allerdings schwer auf das Radfahren zu verzichten – dafür bin ich zu ehrgeizig. (fr)

Hier geht`s zum 1. Teil

Hier geht`s zum 2. Teil

Im 4. Teil: Erfahrung auf Strecken ab 50 Kilometer

Tour de France 2011 Live Stream zur 18. Etappe

Drei Bergwertungen. © F. Rasch
Bei der Tour de France 2011 sind es nur noch drei Etappen bis zum Ende dieser Radsport-Veranstaltung. Auf der heutigen 18. Etappe der Frankreich Rundfahrt wird sich zeigen ob einer der Schleck-Brüder die Tour gewinnen kann. Wer die 18. Etappe live verfolgen möchte kann den ARD Live-Straem im Internet verfolgen.

Auf der 18. Etappe von Pinerolo über Galibier nach Serre Chevalier kann es richtig spannend werden. Fränk und Andy Schleck haben angekündigt auf diesem Teilabschnitt der Frankreich Rundfahrt alles auf eine Karte setzten zu wollen. Entweder gelingt es das Gelbe Trikot zu übernehmen, oder die Tour ist gelaufen.

Die Schlecks wollen heute volles Risiko gehen. Die 18. Etappe dürfte den beiden Brüdern liegen. Es handelt sich hierbei um eine 200,5 Kilometer lange Distanz die drei Bergwertungen der höchsten Kategorie aufweist. Eine Etappe die den Schlecks gut liegen sollte. Wird Thomas Voeckler das Gelbe Trikot verteidigen können?

Wer das Rennen der 18. Etappe live im TV sehen möchte, der ist bei Eurosport und bei der ARD genau richtig. Beide Free-TV-Sender zeigen dieses Teilstück der Tour de France 2011 live im Fernsehen. Zudem ist vor allem der Live-Stream auf ard.de zu empfehlen, der sehr ruckelfrei und zuverlässig läuft. (fr)

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